Jahresbericht

Bericht über das Leben der
Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Mediasch
- A.D. 2017 -


Löbliche Gemeindevertretung,
liebe Schwestern und Brüder!

Das Jahr 2017 stand für die Evangelische Kirche unter dem Bibelwort aus dem Buche des Propheten Hesekiel (Kapitel 36, Vers 26): „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Das Herz ist ein ganz besonderes Organ unseres Körpers. Es wird als Zentrum unseres Lebens wahrgenommen. Symbolisch ist das Herz also mehr als nur ein Organ. Wenn wir sagen: „Sie hat ein gutes Herz!“, dann meinen wir damit, dass diese Person ein Mensch mit viel Gespür für andere ist, mit großer Hilfsbereitschaft. Oder wer das „Herz am rechten Fleck“ hat, ist ein einfühlsamer und offener, verständnisvoller Mensch. Wenn wir jemandem etwas wünschen oder jemanden grüßen, dann meinen wir es oft „herzlich“. Das besagt: „Was ich dir wünsche, meine ich ganz ehrlich“. Es kommt aus meinem Innersten. 


In der Jahreslosung 2017 meldet Gott seinem Volk, dass er einen neuen Anfang machen will. Das „steinerne“ Herz will er entfernen und ein neues fleischernes Herz schenken. Ein Herz ist steinern, wenn Menschen Gottes Gebote nicht mehr achten oder gar nicht mehr kennen. Sie verlieren den Respekt vor Gott und auch vor den Menschen – sie fühlen nicht mehr mit den Schwachen. (wie im Märchen „Das kalte Herz“, W. Hauff).


Das alles bringt die Frage an uns, ganz direkt: wie sieht unser Herz aus? Wie sieht das „Herz“ in unseren Familien aus? Natürlich auch das Herz unserer Kirchengemeinde und unserer Gemeinschaft… Gibt es Momente, wo unsere Herzen „steinern“ geworden? Haben wir uns irgendwann verschlossen – vor anderen Menschen und vor Gott?... Solche Fragen nimmt der Prophet durch Gott auf. Zum Glück haben wir aber einen Gott, der nicht wie Du und ich ist, sondern einer, der Neues wagt und uns manches zutraut – darum will er neue Herzen und einen neuen Geist schenken!
Das Jahr 2017 war ganz nicht nur für unsere Kirche sondern weltweit insbesondere das Jubiläumsjahr der Reformation (500 Jahre seit 31.10.1517). Martin Luther hat vor 500 Jahren erleben dürfen, wie Gott sein Herz mit neuem Geist erfüllt hat: aus der Lebensangst wird neue Zuversicht, aus Höllenangst ein tiefes Gottvertrauen…


Gott möge auch uns das Herz erneuern und uns mit neuem Geist erfüllen. Das wünsche ich nicht  nur uns persönlich, sondern auch unserer Kirchengemeinde.


 Das Jahr 2017 war aber auch das Jahr in dem unsere Stadt Mediasch ihr 750. Jubiläum der 1. urkundlichen Erwähnung, gefeiert hat (22. Juni 1267), ein Jahr mit vielen Begegnungen hier und dort, ein Jahr des „Apfelbäumchens“ – eine Aktion unserer Landeskirche als Symbol der Zuversicht und Hoffnung. Mit Dankbarkeit und auch Vertrauen blicken wir wieder zurück auf ein reiches Jahr, in dem Gott uns bewahrt und begleitet, gestärkt und getröstet hat. Wir sind dankbar für alles Neue in der Gemeinde, für konstruktive Auseinandersetzungen, für offene Augen und offene (neue) Herzen. Gott hat uns gestärkt, hat das geistliche Leben gefördert, auch genug Kraft geschenkt, die große Verwaltung unseres Erbes und des Vermögens der Gemeinde zu führen. Wir spüren, dass wir zugleich Verwalter für unseren Herrn sind und eine große Verantwortung haben – nicht nur, was unsere Güter betrifft, sondern auch was die Herzen und den Geist der Menschen.

Zur Begleitung dieses Jahresberichtes lade ich herzlich ein, das Liede „Herr, gib uns Mut“ (GB 472) strophenweise zu singen.
Herr, gib uns Mut zum Hören auf das, was du uns sagst.
Wir danken dir, dass du es mit uns wagst.


Aus dem Leben unserer Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Mediasch gebe ich folgendes bekannt (wie bei der Jahreswende im Gottesdienst abgekündigt wurde): Am 01 Januar 2017 zählte unsere Kirchengemeinde 791 Mitglieder. 2017 wurden 7 Kinder getauft (um 2 weniger als im Vorjahr). Konfirmiert wurden 5 Kinder. Getraut wurden 7  Paare, alle konfessionell gemischt, dazu wurden 2 silberne und 1 goldene Trauung in unserer Kirche gefeiert. Beerdigt wurden 20 Gemeindemitglieder (um 6 mehr als im Vorjahr).
In unsere Gemeinde traten durch Konfirmation 3 Mitglieder ein (um 4 weniger als im Vorjahr). Die Zuwanderung betrug 7 Gemeindemitglieder, abgewandert sind allerdings 74 Gemeindemitglieder durch langjährige Nichtzahlung der Kirchenbeiträge. Nach mehreren Jahren und mehrmaligem Melden, die Kirchenbeiträge nachzuzahlen, wurde schließlich auch ein Schreiben an alle versendet, leider ohne Ergebnis. Viele von ihnen leben nicht mehr in Mediasch, etliche haben um Austritt angesucht, weitere haben sich seit vielen Jahren, sogar seit der Konfirmation nie wieder gezeigt. Der Vergleich der Getauften und Verstorbenen ergibt ein Minus von 13 Seelen. Bei den Ein- und Austritten ergibt sich ein plus von 3 Seelen (durch Konfirmation). Bei den Zu- und Abwanderungen ergibt sich ein Minus von 67 Seelen.
Somit ergibt sich eine Abnahme der Seelenzahl unserer Kirchengemeinde um 77 gegenüber dem Vorjahr 2016. Unsere Kirchengemeinde zählte am Jahresende 714 Seelen.


Ich erinnere daran, dass in der Confessio Augustana (zu Deutsch: Augsburger Bekenntnis) im Artikel 7 „Von der Kirche“ folgendes geschrieben steht: „Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden.
Das geistliche Angebot in unserer Kirchengemeinde war auch im Jahr 2017 reichhaltig: jeden Sonntag und an jedem Feiertag wurde ein Gottesdienst in der Margarethenkirche gefeiert. Während des Schuljahres fand auch der Kindergottesdienst statt, jeden 1. Sonntag im Monat wurde das Heilige Abendmahl gefeiert, jeden letzten Sonntag der rumänischsprachige Gottesdienst im Gemeindehaus. Es gibt in unserer Kirchengemeinde nach wie vor auch viele andere geistliche Angebote: jeden Dienstag Morgenandacht, jeden Donnerstag Bibelstunde, dann Passions- und Adventsandachten, der Kreuzweg der Jugend am Karfreitag, der Weltgebetstag im März u.v.a. Jeden letzten Freitag im Montag findet darüber hinaus das Seniorentreffen statt. Die Karwoche bietet durch die Lesegottesdienste in der Früh um 8 Uhr und zusätzlich am Karfreitag durch den Kreuzweg der Jugend um 15 Uhr auch geistliche Speise. Nicht vergessen will ich hier auch die geistlichen Angebote erwähnen, die im Rahmen der Ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen (mit 6 partizipierenden Kirchen) jeden Januar angeboten werden sowie den Weltgebetstag, der traditionell in unserer Margarethenkirche an jedem 1. Freitag im März stattfindet (letztes Jahr: für Philippinen).
Neben 3 angestellte Geistlichen (1 Pfarrerin und 2 Pfarrer: Pfrn. Bettina Kenst, Pfr. Wolfgang Arvay und Pfr. Gerhard Servatius-Depner), die alle drei auch in der Mediascher Diaspora geistlichen Dienst tun, haben Pfrn. Hildegard Servatius-Depner und Pfr. Ulf Ziegler als auch Frau Presbyterin Christa Moldovan als Lektorin Verkündigungsdienst getan, wofür wir dankbar sind.
Gerne erinnere ich an dieser Stelle an den fröhlichen Ausflug unserer Kirchengemeinde mit den Angestellten am 17. Juni nach Arkeden, Dersch, Oderhellen und Praid. Solche Ausfahrten sind sind willkommene und bereichernde Momente der Gemeinschaft unter uns und mit Brüdern und Schwestern aus anderen Gemeinden. Wie gewusst, findet seit mehreren Jahren das traditionelle und beliebte Bezirksgemeindefest mit allen Gemeinden des Mediascher Kirchenbezirks im Frühjahr in Mediasch statt. So auch im vergangenen April am Sonntag „Jubilate“, den 17. April.


Etliche Partnergemeinden und andere Besuchergruppen wie auch Einzelpersonen haben uns im letzten Jahr besucht. Im selben Rahmen wären auch die christlich-sozialen Wochen von Frau Moni Schneider-Mild zu nennen (25. März bis 7. April). Sie setzt sich immer wieder für unsere Gemeinde ein, macht Besuche, berichtet in der Siebenbürgischen Zeitung und betreut maßgeblich unsere neue Internetseite (www.evkm.ro), auch besucht sie jedes Mal den Handarbeitskreis und das Frauentreff.
Mit der Heimatgemeinschaft Mediasch e.V. gab es auch 2017 – wie jedes Jahr – eine sehr gute Zusammenarbeit. Immer wieder erfährt unsere Gemeinde nicht nur finanzielle, sondern auch moralische Unterstützung. So erhalten wir jedes Jahr für die Pflege unseres Friedhofs eine Spende. Die HG hat immer wieder aber auch für die Bedürftigen unserer Kirchengemeinde ein offenes Ohr und ein offenes Herz – dafür gibt es ebenfalls eine großzügige Unterstützung. Auch hilft und steht uns die HG bei der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Weihnachtsbescherung. Vertreter der HG waren sowohl im Mai gemeinsam in Berlin bei der Partnergemeinde Berlin-Friedrichshagen und dann im August 2017 beim Großen Sachsentreffen in Hermannstadt – einem sehr gelungenen und gelobten Treffen. Eine Woche später fand das 6. Mediascher Treffen in Mediasch statt. In seinem Rahmen wurden „750 Jahre Mediasch“ und auch „500 Jahre Reformation“ gefeiert. Am ersten Tag, bei der Begrüßung in der Kirche, haben uns die scheidende Konsulin Frau Judith Urban zusammen mit dem neuen Konsul mit siebenbürgischen Wurzeln Hans Tischler geehrt. Am Samstag hielt der Mediascher Frank Ziegler (zurzeit bei der Schwarzen Kirche in Kronstadt) den Festvortrag über „Metamorphosen“. Am Sonntag, den 13. August, hat dann Bischof Reinhart Guib in unserer Kirche gepredigt. Altkurator Hugo Schneider hat eine bewegende Rede zu der Mediascher Gemeinschaft, anlässlich des Pflanzen des 6. Apfelbäumchens in unserem Pfarrgarten gehalten. Im Anschluss fand ein Vortrag über die siebenbürgische Reformation gehalten von Dr. Thomas Sindilariu statt. Schöner Abschluss war das Konzert der „Siebenbürgischen Kantorei“ am Montag Abend.
Unsere beiden Partnergemeinden aus Berlin (Friedrichshagen und Prenzlauer Berg) haben bereits im Jahr 2016 zum Kirchentag nach Berlin vom 24.-28. Mai 2017 eingeladen, wohin dann eine Delegation aus Mediasch gefahren ist. in Friedrichshagen durfte ich im Gottesdienst predigen und gemeinsam mit Rafael Toth im dort neu gegründeten Halb-Oktett singen. Im Anschluss wurde auch dort, am Friedhof, ein siebenbürgisches Apfelbäumchen (Batul), im Beisein von Bischof Guib, Pfarrer Alexander Höner, Vertretern der HG Mediasch (Freddy Gökeler) und unserer Kirchengemeinde, wie auch von politischen Vertretern der Stadt gepflanzt. In der zweiten Berliner Partnergemeinde Prenzlauer hatten wir unser Quartier und freuten uns an der Begegnung mit Freunden, die seit vielen Jahren mit Mediasch verbunden sind. Pfr. Arvay hat im Rahmen des Feierabendmahls die Predigt gehalten.
Eine interessante Entwicklung mag nicht nur für unsere Kirchengemeinde, sondern insbesondere für unsere Stadt die von Bischof Guib in Gang gesetzte Partnerschaft von Mediasch mit der Luther-Stadt Wittenberg. Bischof Guib hat diese Idee mit dem Wittenberger Oberbürgermeister besprochen, danach gab es in Mediasch ein Treffen mit Bürgermeister Gheorghe Roman und mir, daraufhin wurde ein gemeinsam verfasstes Schreiben nach Wittenberg gesendet. Nun soll im Juni 2018 erstmalig eine Delegation aus Mediasch nach Wittenberg reisen.


Anfang Juni besuchten uns dann zwei reformierte Gemeinden aus der Schweiz. Durch den Bezug seit Jahren zu ihrem Pfarrer, Dr. Jiri Doracek, haben wir letztes Jahr auch eine großzügige Finanzierung erhalten, als Unterstützung für das Projekt "Neue Kirchenheizung". Einige Tage später sind Kirchenmutter Juga-Pintican und ich nach Herrenberg geflogen, um bei der feierlich-bewegten Verabschiedung des Rumänienbeauftragten Herrn Jürgen Hanssmann dabei zu sein. Herr Hanssmann hat nach 33 Jahren dieses Amt abgegeben. Zurzeit ist Pfarrer Albrecht Heim die Kontaktperson in Herrenberg für unsere Partnerschaft. Ende Juni war dann BK-Mitglied Frau Ingeborg Petru aus Arbegen, Frau Presbyterin Christa Moldovan und unsere Pfarramtssekretärin Frau Daniela Urban Gäste des Dekanats Neumarkt i.d.OPf., mit dem wir seit einigen Jahren eine neue Partnerschaft angestrebt haben, und haben beim Dekanatskirchentag einen Mediasch-Stand betreut. Da sind wir mit einheimischen Produkten erfolgreich aufgetreten. Pfr. Martin Hermann (gebürtiger Kleinschelkener) hat uns gemeinsam mit einigen Kollegen ganz herzlich aufgenommen und über Freuden aber auch Sorgen ihres Gemeindelebens berichtet.
Der Besuch einer Delegation aus Höchstadt a.d.Aisch in Mediasch soll nicht unerwähnt bleiben. Nach dem Besuch wurde seitens des Mediascher Pfarramtes eine offizielle Einladung nach Höchstadt für einen Besuch 2018 gesendet. Diese Partnergemeinde, die insbesondere unseren Diakonieverein unterstützt, wird uns höchstwahrscheinlich beim Erntedankfest im Oktober wieder besuchen.
Nicht nur meine eigene Erfahrung und mein Erleben ist das, dass die Partnergemeinden von Mediasch uns nicht nur finanziell unterstützen, sondern oft mit einem offenen Ohr und Herzen, mit Rat und Tat begegnen. Diese Begegnungen stärken unsere Gemeinschaft und nicht zuletzt auch den Glauben in den einen Herrn.


Herr, gib uns Mut zum Leben, auch wenn es sinnlos scheint.
Wir danken dir, dass denn du bist uns nicht feind.


Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit
Wie ich schon letztes Jahr an dieser Stelle betont habe, gehört es zur Hoffnung und zu der Zukunft jeder Kirchengemeinde, Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit zu pflegen, auch wenn diese Arbeit nicht immer gefällt, sondern viel Mühe abverlangt ja manchmal auch fast sinnlos schein, die Jugend nicht verbindlich ist und nicht so reagiert, wie wir es uns wünschen. Wir harren aber im Gebet und sind umso dankbarer, dass unsere Bitten um Erhalt dieses wichtigen Bereiches der Kirchengemeinde erhört werden. Wie schon erwähnt, bietet unsere Gemeinde den regelmäßigen Kindergottesdienst jeden Sonntag an (außer Schulferien). Die Organisation des Mitarbeiterteams für den Kindergottesdienst verantwortet Frau Pfrn. Kenst. Am 24. September (Tag des Ehrenamtes) wurden die Mitglieder des Kindergottesdienstes im Rahmen des Hauptgottesdienstes mit einer Urkunde geehrt.
Des Weiteren laden wir monatlich zum Kindertreffen ein, das zugleich als Familientreffen gedacht ist. Das Kindertreffen wird von Pfrn. Hildegard Servatius-Depner gemeinsam mit mir verantwortet. Eine schöne Erfahrung war der Kinderflohmarkt am 17. Dezember, wo ein Vater ein leckeres Gulasch im Pfarrgarten für alle zubereitet hat.


Der Höhepunkt der Kinderarbeit waren auch 2017 die Kinderbibeltage (27. Juni - 1. Juli). Gemeinsam mit den Mitarbeitern waren es rund 100 Teilnehmer. Es helfen dabei auch Konfirmanden und Jugendliche mit, die von Hildegard Servatius-Depner betreut werden. Das Thema „Zirkus Talentino“ in Begleitung eines Sportlehrers aus Fogarasch, ist erstaunlich gut und begabt durchgeführt worden. Die Vorstellung am Ende vor vielen Eltern war einfach atemberaubend.
Im letzten Jahr war auch unsere Freiwillige im Sozialen Jahr Leonie Abstein aus Pforzheim sehr aktiv dabei. Seit August haben wir einen neuen Freiwilligen, Benedikt Greil aus Heidelberg, in unserer Gemeinde für ein Jahr. Er wird von Pfr. Wolfgang Arvay begleitet.
Die Konfirmation von 5 Kindern fand in unserer Kirche am 21. Mai (Rogate) statt.
Eine weitere Aktion für Kinder ist die im Oktober neu ins Leben gerufene Jungschar, die von Ehepaar Arvay organisiert und verantwortet wird. Kinder zwischen 9-13 Jahren kommen jede 2. Woche ins Gemeindehaus oder auf dem Pfarrhof zusammen und verbringen rund 2 Stunden gemeinsam. Fleißige Helfer wurden wieder aus der Reihe von Konfirmanden und Jugendlichen gefunden, aber auch aus der Reihe der Eltern (z.B. Brigitte Untch). Weitere Veranstaltungen mit großer Kinderbeteiligung sind die beiden Familiengottesdienste – zum Abschluss der Kinderbibeltage und am 1. Sonntag im Advent. Wie jedes Jahr bereicherten die Kinder mit Gedichten oder Liedern auch den Muttertag am 2. Sonntag im Mai.
Mitte Dezember fand ein großes und sehr gelungenes Weihnachtsmusical mit den Kindern statt, das von unserer Kantorin Edith Toth in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Canzonetta aus Kronstadt geleitet wurde. Wie im Vorjahr wurde das Musical von TVR1 ausgestrahlt.
Im Rahmen der Kinderarbeit fand jeweils ein Gottesdienst zum Schulanfang und einer zum Schulabschluss statt, sowie im November der Laternenumzug am Martinstag. Das Krippenspiel am 23. Dezember schließlich von den neuen 5 Vorkonfirmandinnen mit Hilfe von 2 Hauptkonfirmanden gemeinsam mit mir verantwortet und durchgeführt.


Der Religionsunterricht in der „Hermann-Oberth“ – Schule (Klassen 0-8) wird von Pfrn. Bettina Kenst angeboten, wie auch von den Pfarrer Wolfgang Arvay, Pfrn. Hildegard Servatius-Depner und Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner. In der deutschsprachigen Abteilung des „St. L. Roth“–Lyzeums (Klassen 9-12) wird kein evangelischer Religionsunterricht angeboten.
In unserer Kirchengemeinde gibt es wie in den letzten Jahren auch weiterhin mehrere Konfirmandengruppen: die deutschsprachige Vorkonfirmandengruppe (7. Klasse) und die deutschsprachige Hauptkonfirmandengruppe (8. Klasse). Dazu 2 rumänische Konfirmandengruppen (Kinder und Erwachsene), die Pfr. Arvay begleitet. Bei der Segnung anlässlich der Konfirmation erhalten die Mediascher eine Konfirmationsurkunde mit dem eigenen Bibelspruch, dazu ein Holzkreuz als Zeichen der nie vergehenden Hoffnung und der Begleitung Gottes. Das Kreuz ist eine Gabe der Scholtener Partnergemeinde aus Benthe.


Zur Jugendarbeit kann ich nun wieder viel Positives berichten. Pfrn. Hildegard Servatius-Depner verantwortet die Leitung der Jugendarbeit. Die Jugendstunden finden am Mittwoch im Gemeindehaus statt. Die Jugendlichen haben während den Schulferien Kirchenführungen gemacht, bei den Kinderbibeltagen aktiv mitgeholfen, ebenso beim Gemeindefest in Birthälm zu Erntedank, wo sie ein Geländespiel durchgeführt haben u.v.a.
Es gab wie im Vorjahr wieder einige Teilnehmer aus Mediasch beim Jungscharlager (Ende Juni) und beim Teeniecamp in Rosenau mit dabei (Ende Juli). Eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus dem Rheinland fand in der Karwoche in Mediasch statt. Vom 10.-12. März fand in unserem Gemeindehaus das vom Jugendwerk gemeinsam mit der KG Kronstadt organisierte Seminar für Kirchenführer, mit großem Anklang.


Herr, gib uns Mut zur Arbeit, auch wenn sie nicht gefällt.
Wir danken dir für diese schöne Welt.


Weiter möchte ich den Bereich der Frauenarbeit nennen:Wie auch im letzten Jahr sei wieder die große Vorbereitungsarbeit anlässlich des Weltgebetstags erwähnt. Letztes Jahr fand der Studientag dafür in unserem Gemeindehaus statt. Der mehrsprachige Gottesdienst zum Weltgebetstag hat am 3. März in unserer Kirche stattgefunden – gebetet wurde für Philippinen.
Regelmäßig treffen sich Frauen unserer Gemeinde u.a. jeden Dienstagnachmittag im Sitzungssaal beim dem Frauentreff. Die dort erstellten Handarbeiten werden im Gemeindehaus an einem eingerichteten Stand ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Unsere Gäste freuen sich über die Ausstellung und kaufen manches als Souvenir. Aus dem Erlös unterstützt die Frauenarbeit immer wieder Vorhaben unserer Kirchengemeinde.
Das Mitglieder des Frauentreffs nehmen aber auch bei weiteren Treffen der Frauenarbeit teil, letztes Jahr hat das Frauentreff im Altenheim in Scholten mit den Angestellten ein gut aufgenommenes Bastel-Workshop durchgeführt.
Pfrn. Kenst und unsere Kantorin Edith Toth vertreten immer wieder auch die Landesweite Frauenarbeit, bei Vollversammlungen und vielen anderen Gelegenheiten. Kurz erinnere ich auch an den Aufenthalt unserer Kantorin Edith Toth in Brasilien (Foz de Iguacu), wo sie am Internationalen Weltgebetstagstreffen als Vertreterin unserer Kirche teilgenommen hat.
Die Frauenarbeit organisiert Erwachsenenrüstzeiten, Meditative Wanderungen in Mediascher Umgebung (im September), auch das gut aufgenommene Brotbackseminar, das in Mediasch vom 7.-8. Juli stattgefunden hat


Herr, gib uns Mut zum Dienen, wo´s heute nötig ist.
Wir danken dir, dass du dann bei uns bist.


Nun wende ich mich den Bereichen Diakonie und Seniorenarbeit.
Die diakonische Arbeit unserer Kirchengemeinde, der Dienst am Nächsten ist in erster Linie die Begegnung von Mensch zu Mensch und das sichtbare Zeichen der Nächstenliebe, die uns Gott als höchstes Gebot neben der Liebe zu Gott gegeben hat. Tägliches Brot wird im Kleinen Katechismus so beschrieben: „Was heißt denn tägliches Brot? Alles, was not tut für Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut, fromme Eheleute, fromme Kinder, fromme Gehilfen, fromme und treue Oberherren, gute Regierung, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen.“
Ein großer Segen ist die Zusammenarbeit des Stadtpfarramtes und der gesamten Kirchengemeinde mit dem Evangelischen Diakonieverein e.V. Mediasch, seit mehr als 25 Jahren. Der Diakonieverein ist an vielen Orten hilfsbereit und tatkräftig: im Besuchsdienst, in der Verpflegung durch die Küche „Essen auf Rädern“ bei Festen und anderen Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde (z. B. Kinderbibeltage). Beim Stadtpfarramt werden 5 Listen für Diakoniehilfe an Bedürftige geführt. Durch den großzügigen Beitrag der HG Mediasch e.V. in Deutschland (www.mediasch.de), werden ca. 10% der Mitglieder unsere Kirchengemeinde, mit unterschiedlichem Bedürftigkeitsgrad mit einer regelmäßigen Geldhilfe unterstützt.
An dieser Stelle seien auch die 2 Kleiderausteilungen im Jahr genannt (Mai und Oktober). Eine weitere wichtige diakonische Tätigkeit ist die traditionelle Lebensmittelgabe Anfang Dezember, und die Weihnachtspäckchen für die Kinderbescherung nicht nur für die Kinder aus unserer Kirchengemeinde, sondern für alle Kinder im Kirchenbezirk Mediasch. Es wurden rund 700 Lebensmittelpakete eingekauft und Anfang Dezember verteilt. Für die Kinderbescherung erhielten wir eine große Sachspende von Familie Draser Uwe und Maria aus Kleinschelken, die über ihren Verein „Sf. Maria“ die Kinderpäckchen sehr bereichert haben.
Diakonische Tätigkeiten, die am Rande unserer Kirchengemeinde erfolgen, sollen nicht unerwähnt bleiben: zweimal jährlich besucht uns die Hilfsgemeinschaft „Keimling“ aus Plauen mit einem großen Transport von Hilfsgüter für arme und /oder kinderreiche Familien in Mediasch und Umgebung, bringen aber auch Nötiges für unsere Kirchengemeinde mit. Jeden November kommt ein Transport mit Weihnachtspäckchen aus Griesheim, das von Pfr. Konrad Rampelt aus Griesheim organisiert wird. Wir haben die Vermittlerrolle, die Päckchen an Schulen und Kindergärten in Mediasch und in der Umgebung zu verteilen. Die Kinder, die beim Musical Mitte Dezember gesungen haben, erhielten auch ein Päckchen aus Griesheim.


Der Bereich Seniorenarbeit gehört zum Bereich der Nächstenliebe in einer Gemeinde. Hiermit möchte ich mit Freude erwähnen, dass die Seniorentreffen jeden Monat stattfinden können, wohin rund 25-30 Personen zusammenkommen. Wir haben letztes Jahr nochmals schriftlich dazu eingeladen – leider gab es danach trotzdem kaum mehr Zulauf. Wir werden zu einem anderen Zeitpunkt wieder dazu einladen.
Hierher gehören auch die Geburtstagsbesuche, die wir Geistliche bei runden Geburtstagen anbieten. Der Besuchsdienst unserer Kirchengemeinde, ein so wichtiger Zweig der diakonischen Arbeit unsere Gemeinde, leistet einen ganz wichtigen Dienst: mehrere Frauen unserer Gemeinde als auch unser Freiwilliger Benedikt besuchen alte oder kranke Mitglieder, verschönern ihnen das Leben und erhalten auch den wichtigen Kontakt zum Pfarramt.


Herr, gib uns Mut zur Stille, zum Schweigen und zum Ruhn.
Wir danken dir: du willst uns gutes tun.


Ich sagte zu Beginn, dass eine Kirche bzw. eine Kirchengemeinde vom Worte Gottes und der Feier der Sakramente besteht und lebt. Wir erkennen an allem, was uns gegeben, ja geschenkt wurde nicht nur unsere Mühe, sondern die große Liebe Gottes zu uns. Ich möchte mich weiter den Bereichen Kultur und Tourismus widmen.
Kulturell ist unsere Kirchengemeinde, wie auch andere größere Kirchengemeinden, die eine großes Kirche und eine renovierte Orgel besitzen, besonders aktiv im Bereich der Kirchenmusik. Zur Freude vieler wird jedes Jahr der so genannte „Orgelsommer“ organisiert, der zw. 15 und 20 Konzerte in der Margarethenkirche vorsieht. Letztes Jahr war es gefühlt ein ganzes Orgel- und Konzertjahr, wie unsere Kantorin in ihrem Bericht festgehalten hat. Es fanden in unserer Kirche sehr viele Konzerte zu verschiedenen Anlässen statt. Es treten meistens Organisten aus dem In- und Ausland auf, aber auch Chöre, Instrumentalisten u.a. Dankbar sind wir für die großzügige Finanzierung der Honorare für die Musiker, welche Finanzierung wir vom Martin-Luther-Bund in Erlangen erhalten.
Vom 4.-12. Februar fand in unserem Kirchenkastell die internationale Flötenakademie unter der Leitung des Musikers Matei Ioachimescu statt. Anfang Juni besuchte uns auch eine Bläsergruppe, die nicht nur beim Kindertreffen dabei war, sondern auch in Scholten und Baassen. Sicher, es besteht weiterhin Sorge um die Zukunft unseres kleinen Kirchenchores, wir werben oft auch im Gottesdienst um neue Sänger. Es wurden, wie ich vernommen habe, auch neue Sänger gefunden, was uns mit Freude erfüllt. Trotz allen Schwierigkeiten schafft es unser kleiner Kirchenchor trotzdem, unsere Gottesdienste immer wieder zu verschönern und bei vielen Anlässen würdig aufzutreten. Kantorin Edith Toth leitet den Kirchenchor aber auch das Männeroktett, dazu eine neu ins Leben gerufene Kindersinggruppe und den Gospelchor.
Vertreter im musikalischen Bereich sind Organistin Liv Müller (Birthälm) und Orgelbauer Burkhard Wenzel-Gazdag, wobei wir letztes Jahr im Presbyterium der Beschluss gefasst wurde, endlich den seit vielen Jahren provisorischen Orgelbalg mit einem neuen zu ersetzen (2018). Mit einer Kindersinggruppe unternimmt unsere Organistin bereits seit 10 Jahren Anfang des Jahres eine Reise nach Deutschland, wo Kinder und Jugendliche aus Mediasch an einer Singwoche teilnehmen. Letztes Jahr waren die Kinder in der Schweiz, in Winterthur (23.-30. April), wo sie ein Musical einstudiert und aufgeführt haben. Die Begegnungen mit den Gastfamilien und das gemeinsame Musizieren erfüllen die kleinen und großen Herzen mit viel Emotion und Freude. Ein Höhepunkt war auch die Begegnung mit dem Thüringer Männerchor zu Pfingsten und der Besuch des Chors aus Wildsdruff am 27. und 28. Mai. Das große Kindermusical Mitte Dezember, bei dem über 100 Kinder mitsingen, ist der Höhepunkt der musikalischen Erziehung und wurde in diesem Bericht schon kurz erwähnt.
Zwei Gottesdienste sind im Kirchenjahr besonders musikalisch geprägt: der Palmsonntag und der 4. Advent. Das landesweite Chortreffen am 17. Juni in Kronstadt war die Generalprobe für den großen Evangelischen Kirchentag nach vielen Jahren wieder organisiert und Ende September in Kronstadt stattgefunden. Wir waren als Vertreter der Gemeinde auch dabei, Pfrn. Hildegard Servatius-Depner hat auch eine Predigt im beeindruckenden Festgottesdienst gehalten, aber auch wir andere Pfarrer waren mit verschiedenen Diensten dabei.
Unser Kirchenchor singt zur Ehre Gottes und zu unserer Freude nicht nur in den Hauptgottesdiensten, sondern auch bei ökumenischen Treffen. So war ein musikalischer und ökumenischer Höhepunkt wie jedes Jahr das Ökumenische Weihnachtskonzert, das am 13. Dezember zum 18. Mal in der vollen Margarethenkirche stattgefunden hat.


Zu einem größeren Bereich unserer Kirchengemeinde entwickelt sich von Jahr zu Jahr auch der Tourismus, zu dem auch die Öffentlichkeitsarbeit gehört. Weiterhin haben wir Flugblätter (Flyer) unserer Kirchengemeinde verkaufen oder austeilen können (es gibt sie in 7 Sprachen). Für eine Wiederbelebung unseres Gemeindebriefs „Schritte“, der letztes Jahr leider nicht mehr erschienen ist, überlegen wir uns eine neue Lösung, die vielleicht erst einmal in der Gründung einer Redaktion zu finden ist. Es wäre wichtig, wenn er wieder erscheint, da es ein wichtiges Informationsblatt nicht nur für unsere Kirchengemeinde, sondern auch für die Mediascher Diaspora, darüber hinaus für unsere Freunde und Partner ist. Unsere Internetseite ging schon 2016 online (evkm.ro) und soll auch aktualisiert werden. Dazu hilft uns ehrenamtlich Paul Nistor in der Technik und Moni Schneider-Mild in der Betreuung.


Während der Besuchersaison (April-Oktober) standen auch letztes Jahr Jugendliche unserer Kirchengemeinde für Kirchenführungen zur Verfügung, aber auch mehrere ehrenamtliche Mitglieder unserer Kirchengemeinde. Während der Öffnungszeiten (10-19 Uhr) empfingen sie somit Besucher aus aller Welt und stellten ihre Kirche und Gemeinde in mehreren Sprachen vor. Laut der Statistik wurde 2017 unsere Kirche von über 13000 Touristen besucht. Die Besucher kommen hauptsächlich aus deutschsprachigen Ländern, aber auch aus ganz Europa oder Asien und Übersee.
Mit der Einrichtung des ehemaligen Jugendcafés in unserem Kirchenkastell (auch als ehem. Bartesch-Wohnung bekannt) wurde schon letztes Jahr begonnen. Presbyter Lutz Connert wird die Teestube zugleich auch als Infozentrum für Kirchenführung ab Saison 2018 betreuen.


Nun möchte ich mich schließlich den Bereichen Friedhof und Projekte unserer Kirchengemeinde zuwenden.
Zu unserem großen Friedhof mit seinen fast 3.000 Gräbern will ich die gute Verwaltung unseres Verwalters Ernst Pelger erwähnen. Die Erneuerung des Holzzaunes an der Straße konnte Anfang 2017 zu einem guten Ende gebracht werden. Es besteht in Zusammenarbeit mit dem Friedhofsausschuss unseres Presbyteriums ein Arbeitsplan, der wach verfolgt wird. Die HG Mediasch ist in dem Bereich Friedhof mehr und mehr engagiert und bereit, nach Kräften mit zu helfen und zu unterstützen. Ich habe diesbezüglich eine gute Korrespondenz geführt und zuletzt einen ausführlichen Bericht über 2017 und auch über die Vorhaben 2018 geführt. Jedenfalls nimmt die Arbeit am Friedhof sehr viel mehr Zeit und Kraft, auch Geld in Anspruch, als gedacht! Zwischen 11000 und 13000 Euro kostet unser Friedhof jährlich, inklusive Arbeiten, Reparaturen, Baumfällen und schließlich Verwaltergehalt und Dienstwohnung. Auf dem Bereich des Friedhofs wurde eine Plattform für das Holz der Heizungszentrale gegossen.
Eine gute wie sinnvolle Aktion unserer Kirchengemeinde ist der „Frühjahrsputz am Friedhof“, welcher letztes Jahr Ende März und Anfang April stattgefunden hat. Darüber hat Moni Schneider-Mild einen schönen Artikel verfasst. Zum Frühjahrsputz werden alle Gemeindemitglieder aufgerufen – es kommen jedoch sehr wenige und meistens ältere aber willige Personen dazu.
Im letzten Jahr haben wir nicht so große Bauvorhaben durchgeführt, wie 2015 (Turm) oder 2016 (Hof), haben aber eine leer gewordene Wohnung komplett saniert und vermietet (Ferdinand 10), und auch intensiv begonnen, die neue Kirchenheizung zu planen, die wir mit Gottes Hilfe im Jahr 2018 zum Abschluss bringen wollen. Wie in der Kirchenrechnung ersichtlich wurde ein Raum auf Govora 4 verkauft, der zum Verkauf angebotene Grund auf Ferdinand 10 wird erst 2018 erfolgen. Schwierig ist die Situation von leer stehenden Räumen, für die wir kaum neue Mieter finden. Mit Rückständen haben wir allerdings keine großen Probleme.
Die teure Sanierung des Kirchendachs wird frühestens 2019 in Anspruch genommen werden können wofür wir eine Finanzierung vom Gustav-Adolf-Werk angesucht haben.


Weitere Höhepunkte 2017:
Das Bezirksgemeindefest zu Jubilate – 7. Mai
Die Mutter-Kind-Freizeit in Michelsberg – 31.05.-2.06.
Die Enthüllung der Gedenktafel für Gustav Reißenberger – 9. September
Die kirchlichen Wahlen – 5./19. November


Löbliche Gemeindevertretung, wir blicken zurück auf ein von Gott gesegnetes Jahr 2017, ein Jahr der Begegnungen und der Jubiläen und in allem ein Jahr der Zuversicht in Not. Wir, als Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Mediasch, sind nicht nur einmal im Jahr, sondern täglich dazu gerufen, die Mediascher Kirchengemeinde würdig zu vertreten aber auch Sorge zu tragen, dass die Güter und Bräuche bewahrt werden, dass die Gemeinde wachse im Glauben, Hoffnung und in der Liebe. Das geschieht in dem Hören auf das Wort Gottes, durch die Feier der Sakramente und indem wir Werke der Barmherzigkeit tun, die Kinder und die Alten nicht vergessen.
Am Ende dieses Berichtes möchte ich Gott, unserem Stärker und Bewahrer von Herzen danken für all den erfahrenen Trost, für alle geschenkte Liebe.
Auch möchte ich danken: dem Leitungsrat, dem Presbyterium und allen Gemeindevertretern, nicht zuletzt allen Pfarrkollegen für alle Unterstützung.
Dank sei auch ausgesprochen allen Angestellten des Stadtpfarramtes für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr. Nicht zuletzt danke ich den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unserer Kirchengemeinde, die sich an so vielen unterschiedlichen Orten für unsere Gemeinde eingesetzt haben. Ohne diese könnte nicht all das geleistet werden, was 2017 getan werden konnte!


Ich lade nun ein, zum Schluss die letzte Strophe des Liedes 472 gemeinsam zu singen:


Herr, gib uns Mut zum Glauben an dich, den einen Herrn.
Wir danken dir, denn du bist uns nicht fern.


Vorgetragen in der Sitzung der Gemeindevertretung


Mediasch, den 14. März 2018 (Gemeindehaus)


von Gerhard Servatius-Depner
geschäftsführender Pfarrer